DSGVO Cookies und was haben Kekse damit zu tun?

DSGVO Cookies diese Worte sind fast allen Webseiten Betreibern und Nutzern spätestens seit dem 25. Mai 2018 bekannt. Fast jede Webseite nutzt einen  DSGVO Cookie Banner. Dieser informiert den Besucher über die Nutzung von Cookies. Doch immer noch herrscht viel Unklarheit. Die DSGVO soll seit 2018 die personenbezogenen Daten von EU-Bürgern schützen. Doch was bedeutet das eigentlich für dich als Webseiten Betreiber? Darfst du Nutzerdaten sammeln? Reicht ein bloßer Hinweis auf die Tatsache das Cookies verwendet aus? DSGVO und Cookie was bedeuten diese Worte eigentlich?

Was du aktiv tun kannst, um deine Webseite DSGVO konform zu gestalten und was Kekse mit der ganzen Sache zu tun haben, wollen wir dir im folgendem Beitrag erklären.

Was ist die DSGVO?

Seit dem 25. Mai 2018 müssen Unternehmen die Vorgaben der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) erfüllen.
Eine EU-weite Regelung für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Es dürfen keine personenbezogen Daten ohne Erlaubnis erhoben werden. Doch wo fangen personenbezogene Daten an und wo hören sie auf? Vor allem für Webseiten Betreiber ist dies eine große Herausforderung.

Datenschützer sind sich einig, dass die meisten Cookies zu personenbezogenen Daten zählen. Seit dem 01. Oktober 2019 existiert ein Urteil des europäischen Gerichtshof. Dieses erklärt den Einsatz von nicht essenziellen Cookies, ohne explizite Einwilligung als nicht DSGVO konform und somit rechtswidrig!

Die meisten Webseiten Betreiber müssen handeln. Doch die nötigen Änderungen lassen sich von vielen Unternehmen nur schwer umsetzten. Oft müssen dafür alte Systeme überarbeitet werden. Ein zeitaufwendiger und kostenintensiver Prozess. Seit dem Inkrafttreten der neuen Verordnung besteht die Gefahr vor Strafzahlungen und Abmahnungen. So sollen Unternehmen zum Einhalten der Vorgaben gedrängt werden.

 

DSGVO
Keks (Cookie)

Was sind Cookies?

Cookies (englisch für Kekse) sind kleine Dateien, die eine Webseite in deinem Browser speichern kann. Fast jeder von uns nutzt die Vorteile die Cookies uns bieten fast täglich. Cookies an sich sind nicht schlechtes.

Wir erklären es dir am Beispiel von diesem Szenario:

Beim Einkauf in einem Onlineshop legst du Artikel in den Warenkorb. Leider musst du deinen Einkauf unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortführen. Bestimmt ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Artikel bei deinem späteren Besuch noch im Warenkorb liegen.
Der Onlineshop hat dich also wieder erkannt und wusste, was du in deinen Warenkorb gelegt hast. Mithilfe von Cookies können Webseitenbesucher also identifiziert werden.

Auch das du dich nicht bei jedem Besuch auf Webseiten wie Facebook erneut mit deinem Passwort anmelden musst, ist nur durch Cookies möglich.

Bei beiden Beispielen handelt es sich um essenzielle Cookies. Sie ermöglichen eine komfortable Bedienung und sind technisch notwendig.

Wofür werden Cookies noch benutzt?

Eine wichtige Rolle spielen Cookies im Onlinemarketing. Sicher hast du schonmal von Tracking gehört. Dadurch können wiederkehrende Besucher identifiziert werden und Aktionen aus verschiedenen Webseitenbesuchen zusammengeführt werden. So entsteht mit der Zeit ein komplettes Besucherprofil. Diese Daten werden genutzt, um eine Webseite stetig zu verbessern und an ihre Nutzer anzupassen. Vor allem das Verhalten der Nutzer ist für den Einzelhandel sehr interessant.

  • Wie oft besucht ein Nutzer die Seite bis er sich für einen Kauf entscheidet?
  • Welche zusätzlichen Produkte wurden angesehen?
  • Wie lange verbrachte der Besucher auf einer Produktseite?
  • Was haben Benutzer mit ähnlichem Verhalten sonst noch gekauft?

So können Onlineshops wie zum Beispiel Amazon dir Artikel vorschlagen, die vielleicht auch interessant für dich sein könnten. Oder du bekommst personalisierte Werbung bei YouTube oder Facebook. Leider hast du keine Kontrolle, was alles genau mit deinen Daten passiert.
Für Webseiten Betreiber sind das alles tolle Marketing Möglichkeiten. Doch der Besucher einer Webseite sollte selbst entscheiden dürfen welche Daten Unternehmen über ihn sammeln. Und genau deswegen reglementiert die DSGVO Cookies und ihre Nutzung.

Marketing Strategie mit Cookies
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Bin ich betroffen?

Du und viele andere Webseiten Betreiber werden sich jetzt sicherlich fragen: "Ich sammle keine Daten meiner Besucher, also bin ich doch nicht betroffen?"

Leider liegt auch hier der Teufel im Detail. Oft hat man keinen direkten Einfluss darauf, dass Cookies auf der eigenen Webseite gesetzt werden. Allein die Nutzung von Plugins für WordPress kann unbeabsichtigt Cookies bei deinen Besuchern einschleusen. Viele Hersteller dieser Plugins liegen außerhalb der EU. Somit halten sie sich oft nicht an die DSGVO. Deswegen nutzen diese Unternehmen die Möglichkeit, um für sie wertvolle Daten für das Marketing zu sammeln. Vor allem bei den großen amerikanischen Unternehmen ist Vorsicht geboten.

Selbst simple Inhalte wie ein YouTube Video oder eine eingebundene Google Maps Karte setzen ungefragt Cookies

Gerne überprüfen wir kostenlos, ob auf deiner Webseite Handlungsbedarf besteht.

Was kann ich tun?

Wir möchten dir eine umfassende Lösung für WordPress vorstellen. Diese nutzten wir auch für unsere Webseite. Das kostenpflichtige Plugin Borlabs Cookie setzt einen sogenannten Cookie-Consent (Cookie Banner) durchdacht um.

Als Cookie-Consent bezeichnet man eine Oberfläche, die dem Besucher beim erstmaligen Besuch präsentiert wird. Dieser bietet dir die Möglichkeit das Einverständnis für optionale Cookies von deinen Besuchern einzuholen.

Das besondere: Borlabs Cookie blockiert im Vorfeld andere Plugins, damit bis zur Einwilligung des Besuchers keine Cookies gespeichert werden. Die meisten Webseiten speichern fälschlicherweise Cookies noch vor der Einwilligung. Zudem besteht die Möglichkeit eingebettete Inhalte wie YouTube Videos oder Google Maps im Vorfeld zu blockieren, bis der Besucher seine Einwilligung erteilt. Da diese auch Cookies bei deinen Nutzern speichern.

Eine Übersicht der Funktionen findest du hier:

dsgvo cookie cookie-consent

Cookie Consent von Borlabs

cookie-check

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